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Erasmus+ Akkreditierung von schulischen Einrichtungen

 

Die Akkreditierung ist für Schulen mit vorhandener Erasmus+ Erfahrung wohl die geeignetste Form der Projektart.

Aber auch für Neulinge bei Erasmus+ hat dieser Zugang zur neuen Programmgeneration viele Vorteile.

Einmal akkreditiert, können Sie und Ihre Einrichtung bis 2027 regelmäßig sogenannte „Mobilitäten“ finanzieren – also beispielsweise Schüleraustausch, Fortbildungen im Ausland oder Begegnungen mit Partnerschulen.

Auch Hospitationen an europäischen Einrichtungen oder die Einladung von externen Experten aus dem Ausland sind damit möglich. Des Weiteren können Sie in der beruflichen Ausbildung befindlichen Lehrkräften eine Lehrtätigkeit an Ihrer eigenen Einrichtung ermöglichen. Alle diese Maßnahmen werden von der EU finanziell unterstützt.


Das folgende Video stellt vorab die wichtigsten Aspekte der Akkreditierung von Schulen vor:

 

 

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Fakten in aller Kürze zusammengefasst:

  • Antragsfrist für den Mittelabruf (Finanzmittel) war im Jahr 2021 Dienstag, 11. Mai 2021, 12:00:00 Uhr Mittag Brüsseler Zeit. Im Jahr 2022 findet dieser voraussichtlich im Februar statt.
  • Die Antragsfrist für neue Akkreditierungen ist der 19. Oktober 2021 (12 Uhr Brüsseler Zeit)
  • Die Projektdauer beläuft sich zunächst auf 15 Monate, nach 12 Monaten kann das Projekt auf 24 Monate verlängert werden
  • Der Musterantrag als PDF ist beim PAD zu finden, die eigentliche Antragsstellung findet über die Online-Plattform der EU statt
  • Es ist einmal jährlich eine Mittelanforderung möglich (im Jahr 2022 voraussichtlich im Februar)
  • Erfahrung mit Erasmus+ ist hilfreich, aber nicht Voraussetzung
  • Es ist eine Akkreditierung als einzelne Einrichtung oder als Konsortium möglich

(Ein Konsortium ist ein Verbund aus mehreren Einrichtungen aus dem gleichen Programmstaat mit einem Konsortialführer, welcher die Gelder für alle Partner zentral verwaltet und den Projektverlauf koordiniert.)

  • Insgesamt sind maximal zwei Fördervereinbarungen gleichzeitig möglich wenn Ihre Einrichtung Mobilitätsprojekte durchführt:


Beispiel:

  • 1 x Einzel-Akkreditierung + 1x Teilnahme an akkreditiertem Mobilitäts-Konsortium

ODER

  • 1 x Teilnahme an akkreditiertem Mobilitäts-Konsortium + 1 x Short Term Mobility Projekt

 

Regelungen und Besonderheiten für akkreditierte Mobilitäts-Konsortien:

  • Mindestens ein Partner, welcher sich innerhalb eines der Programmländer befindet, muss bei Antragstellung bereits angegeben werden (also ingesamt zwei Mitglieder des Konsortiums sollten bereits bekannt sein.)
  • Alle Konsortiumsmitglieder müssen im gleichen Programmstaat sein
  • Die Mitglieder des Konsortiums können während der Programmlaufzeit wechseln
  • Bei Antragstellung sind die Ziele grob zu formulieren, es muss aber noch keine detaillierte Liste der Mitglieder vorhanden sein. Die Partnereinrichtungen müssen nicht akkreditiert sein!


Wichtig: Es ist nur eine Akkreditierung als Einzeleinrichtung oder als Koordinator eines Konsortiums möglich!

Die Übersicht über die Höhe der Förderbeiträge für akkreditierte Einrichtungen und Kurzzeitprojekte (Short-term Mobility Projects) sind auf der PAD-Seite zu finden.

Eine Aufstellung der wichtigsten Informationen ist im offiziellen Kurzleitfaden des PAD zu finden.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Dokumentencenter auf dieser Homepage und im Erasmus+ MEBIS Kurs für bayerische Lehrkräfte (Zugangsdaten erforderlich).

Fragen Sie Ihre Referenten am ISB!