mobile Navigation Icon

EU Bildungsprogramm Erasmus+ » Erasmus+ Schulbildung » Nachfolgeprogramm von Erasmus+ ab 2021

Nachfolgeprogramm von Erasmus+ 2021-2027

Die EU-Kommission hat den Aufruf zur Akkreditierung in der Leitaktion 1 des Nachfolgeprogramms von Erasmus+ (2021-2027) veröffentlicht und viele Schulen in Bayern sind bereits im ersten Durchlauf des Bewerbungsverfahrens seit Oktober 2020 akkreditiert worden.

Diese Einrichtungen haben damit die Eintrittskarte in das neue Erasmus+ Programm erhalten und können damit über die komplette Programmlaufzeit von 2021 – 2027 jährlich in einem vereinfachten Verfahren Mittel für europäische Mobilitätsmaßnahmen anfordern. Dies gilt sowohl für Lehrkräfte und weiteres Bildungspersonal, als auch für einzelne Schülerinnen und Schüler sowie Schülergruppen. Die bisherigen Schulpartnerschaften und Mobilitäten für Lehrkräfte wurden dabei in der Leitaktion 1 zusammengefasst.

Der aktuelle Leitfaden wurde im April 2021 veröffentlicht und setzt die organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für das gesamte Erasmus+ Programm. 

Berufliche Schulen aller Art, sowie mit dem Start der neuen Programmgeneration auch Einrichtungen der FOS/BOS und Wirtschaftsschulen, welche bisher auch im Bereich "Schulbildung" antragsberechtigt waren, können sich in der neuen Programmgeneration ausschließlich für den Bereich "Berufsbildung" akkreditieren lassen und stellen ihren Antrag über die Nationale Agentur beim BIBB.

Wir am ISB stehen Ihnen für Informationen zu den Abläufen und zur Durchführung von Projekten in der alten und neuen Programmgeneration jederzeit beratend zur Seite - kontaktieren Sie bei Fragen gerne unsere Referenten!

Für interessierte Neulinge am Erasmus+ Programm haben wir für den Bereich Schulbildung am ISB ein hilfreiches Video erstellt, welches Ihnen die ersten Informationen zum Thema Erasmus+ näherbringt.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Webseite im Menü unter der jeweiligen Programmart.

Für Schulen, welche schon Erfahrungen mit Erasmus+ haben, ist die Akkreditierung als einzelne Einrichtung oder als sog. Konsortialführer im Verbund mit anderen deutschen Einrichtungen wohl die interessanteste Form. Einmal einen Antrag stellen - für bis zu fünf Jahre dabei sein!

Mit stark vereinfachtem Zugang, um Erasmus+ als Projektform einmal auszuprobieren, sind Kurzzeitprojekte gut geeignet. Diese haben nur eine relativ kurze Laufzeit und sind vom Antrag und dem Mittelabruf sehr niederschwellig angelegt.

Für sehr erfahrene Kenner der alten Projektart Konsortialpartnerschaft sind die neuen Kooperationspartnerschaften, oder als vereinfachte Form die kleinere Partnerschaft, ein interessantes Betätigungsfeld, welche mit hohen Fördersummen die intensive Zusammenarbeit mit vielen Partnern über ganz Europa verteilt ermöglichen.

Dabei stehen weniger Schüler- und Lehrermobilitäten im Vordergrund, als vielmehr die erfolgreiche Arbeit an einem gemeinsamen Produkt, wie z. B. innovativen Bildungsmaterialien, welche dann der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Schauen Sie sich die neuen Möglichkeiten an - es ist sicherlich für Sie etwas dabei!

 

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Dokumentencenter auf dieser Homepage und im Erasmus+ MEBIS Kurs für bayerische Lehrkräfte (Zugangsdaten erforderlich).

Fragen Sie Ihre Referenten am ISB!